Mitarbeiteraktien als Beteiligungsform

Definition

=  Aktien der Arbeitgeberin (oder Muttergesellschaft [Holding]), die dem Arbeitnehmer aufgrund seines Arbeitsverhältnisses – unentgeltlich oder zu Vorzugsbedingungen, frei oder gebunden (mit Sperrfrist) – als Teil der Gesamtvergütung gewährt werden.

Anwendungsbeispiele

  • Freie Mitarbeiteraktien (Verfügbarkeit ohne Einschränkungen)
  • Gesperrte Mitarbeiteraktien (zeitlich befristete Verfügungssperre)

Weiterführende Informationen

Nicht frei verfügbare, sog. gebundene Mitarbeiteraktien:

  • Koppelung der Verfügbarkeit an ein Ereignis (aufschiebende Bedingung / Sperrfrist)
    • Invalidität
    • Pensionierung
    • Todesfall
  • Koppelung der Rückgabepflicht an ein Ereignis (auflösende Bedingung / Sperrfrist)
    • Beendigung des Arbeitsverhältnisses
    • Rückstufung aus der Kaderstellung
  • Befristung (Sperrfrist)
    • Allgemeine Befristung
  • Unbeschränkte Sperrfrist

Mitarbeiteraktien-Praxis in der Schweiz:

  • 75 % aller Mitarbeiterbeteiligung führenden Arbeitgeber in der Schweiz enthalten in ihren Mitarbeiterbeteiligungsplänen eine Sperrfrist
  • Mitarbeiter bevorzugen Mitarbeiteraktien mit Sperrfrist, der vorteilhafteren Steuerkonditionen wegen (Diskontsatz von derzeit von 6 % p.a.)

Aktienbeteiligung:

» Aktiengesellschaft: Aktien und andere Beteiligungspapiere

Holdinggesellschaft:

» Holdinggesellschaft

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